Beerennetz ...
18.07.25 - 11:46 Filed in: Tagebuch
…
Ein Netz für Beeren in der Schachtel …
Nichts! Wirklich gar nichts in diesem Land funktioniert noch: die Behörden schicken noch Papierdokumente mit der Post hin und her, die Bediensteten in Firmen, Geschäften oder Büros sind entweder im Urlaub, in einer Sitzung, im Homeoffice oder einfach nicht da. Ein einfaches Fahrrad zu kaufen dauert 8 Wochen. Der Wetterbericht (diese Apps) besteht nur noch aus Katastrophenmeldungen aber mit dem Wetter haben sie nichts zu tun. Ein Ei brennt in der Teflonpfanne trotz Raumfahrterfolgen aus den 60ern immer noch an. Die neue Norderneyfähre ist schon kaputt, ein Auto fährt erst nach 9maligem Wischen und Tippen nervenschonend los, Die KI hilft laut unserer Universität ernsthaft in der Landwirtschaft, indem ein Roboter auf dem Feld (Beet?) ein Unkraut erkennt und es per Laserstrahl unschädlich macht. Moderne E-Motorräder können ihre Sonntagstour autonom absolvieren ohne dass der Besitzer sich dafür aus dem Bett quälen muss.
Furchtbar! Traurig! Frustrierend!
Aber als ich für meine Frau auf dem Wochenmarkt in Bramsche zwei Schachteln roter Johannisbeeren kaufen muss erlebe ich ein Wunder:

Die junge Verkäuferin stülpt lächelnd zwei kleine, rote Netzchen über die Schachteln. "So fällt beim Transport nichts raus!" jubiliert sie.
Ich bin völlig perplex, denn ich hatte mir schon präventiv zwei kleine Plastiktütchen eingepackt damit die Beeren nicht in den Kofferraum oder zwischen die teuren Ledersitze entschwinden. Aber auch dies wäre nur eine Notlösung gewesen, da die aus der Schachtel hüpfenden Beerchen dann innerhalb der Tüte zerquetscht würden.
Und dann diese Innovation! Unaufgefordert!
Ich habe das Wechselgeld abgelehnt, bin mit den benetzten Schachteln fröhlich zum Parkplatz gelaufen und daheim angekommen waren alle Beeren noch an ihrem Platz.
Diese Netzchen passen auch über die Heidelbeeren, die ich gerne mit der Harley aus Westerholte hole und von denen dabei oftmals nur noch Beerenmus übrig bleibt wegen der unsäglichen Schlaglochpisten in unserem Landkreis.
Das hat nun ein Ende … dank der Netzchen.
Sie haben fortan einen besonderen Ehrenplatz im Flur und ich würde sie für kein Geld in der Welt verkaufen
Nichts! Wirklich gar nichts in diesem Land funktioniert noch: die Behörden schicken noch Papierdokumente mit der Post hin und her, die Bediensteten in Firmen, Geschäften oder Büros sind entweder im Urlaub, in einer Sitzung, im Homeoffice oder einfach nicht da. Ein einfaches Fahrrad zu kaufen dauert 8 Wochen. Der Wetterbericht (diese Apps) besteht nur noch aus Katastrophenmeldungen aber mit dem Wetter haben sie nichts zu tun. Ein Ei brennt in der Teflonpfanne trotz Raumfahrterfolgen aus den 60ern immer noch an. Die neue Norderneyfähre ist schon kaputt, ein Auto fährt erst nach 9maligem Wischen und Tippen nervenschonend los, Die KI hilft laut unserer Universität ernsthaft in der Landwirtschaft, indem ein Roboter auf dem Feld (Beet?) ein Unkraut erkennt und es per Laserstrahl unschädlich macht. Moderne E-Motorräder können ihre Sonntagstour autonom absolvieren ohne dass der Besitzer sich dafür aus dem Bett quälen muss.
Furchtbar! Traurig! Frustrierend!
Aber als ich für meine Frau auf dem Wochenmarkt in Bramsche zwei Schachteln roter Johannisbeeren kaufen muss erlebe ich ein Wunder:

Die junge Verkäuferin stülpt lächelnd zwei kleine, rote Netzchen über die Schachteln. "So fällt beim Transport nichts raus!" jubiliert sie.
Ich bin völlig perplex, denn ich hatte mir schon präventiv zwei kleine Plastiktütchen eingepackt damit die Beeren nicht in den Kofferraum oder zwischen die teuren Ledersitze entschwinden. Aber auch dies wäre nur eine Notlösung gewesen, da die aus der Schachtel hüpfenden Beerchen dann innerhalb der Tüte zerquetscht würden.
Und dann diese Innovation! Unaufgefordert!
Ich habe das Wechselgeld abgelehnt, bin mit den benetzten Schachteln fröhlich zum Parkplatz gelaufen und daheim angekommen waren alle Beeren noch an ihrem Platz.
Diese Netzchen passen auch über die Heidelbeeren, die ich gerne mit der Harley aus Westerholte hole und von denen dabei oftmals nur noch Beerenmus übrig bleibt wegen der unsäglichen Schlaglochpisten in unserem Landkreis.
Das hat nun ein Ende … dank der Netzchen.
Sie haben fortan einen besonderen Ehrenplatz im Flur und ich würde sie für kein Geld in der Welt verkaufen
